Die Schweißprozess-Versteher

Hightech-Anlagenbauer mit umfangreichem Produkt-Portfolio

Aus der Übernahme des Lichtbogenbereichs des Unternehmens Dalex heraus wird ELMA-Tech in der Rechtsform einer AG im Jahre 2002 gegründet.

In den Folgejahren entwickelt sich die ELMA-Tech als Anlagenbauer im Bereich von Schweißtechnologien zum Lösungsanbieter für komplexe Vorgänge in der Lichtbogen- und Plasma-, sowie der Widerstandspunktschweißtechnik.

Forschung und Entwicklung 2016 webDurch eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit werden im Bereich von Hochleistungs-Konstantstromquellen und im Bereich des Widerstandpunktschweißens Technologieführungspositionen eingenommen.

Insbesonders im Bereich der Steuerung bzw. Führung von Schweißprozessen bietet ELMA-Tech eine weltweit führende und einzigartige Technologie - die Schweißprozesssteuerung"Virtuelle Maschine" ist Kernstück der Anlagen der ELMA-Tech und löst mit geringstmöglichem Programmieraufwand die Führung komplexer Fügeprozesse mit höchster Reproduzierbarkeit.

Heute die Materialien von morgen schweißen!

Im Jahr 2012 meldet die ELMA-Tech AG Insolvenz an. Im selben Jahr erfolgt die Gründung und erfolgreiche Etablierung der ELMA-Tech GmbH am bisherigen Standort in Morsbach.

Unter dem Leitbegriff "Industrie 4.0" avisiert die ELMA-Tech GmbH mittelfristig die Einführung der dritten Generation der Schweißprozesssteuerung "Virtuelle Maschine" (VM3), welche u.a. Optimierungen im Bereich der Anlagenvernetzung, der individuellen Schnittstellenanbindung, der externen Visualisierung von Prozessen, sowie der Online-Editierung vorsieht.

Chronologie des Unternehmens

  • 2002 Gründung der Firma ELMATECH AG
    Anfangs „nur“ Vertrieb von Lichtbogengeräten
  • 2003/2004 In Zusammenarbeit mit Opel Entwicklung der ersten Punktschweißanlage für prozesssicheres Widerstandsschweißen von hochfesten Stählen
  • 2006 Entwicklung der Leichtbau-Trafozange
  • 2007 Entwicklung der Virtuelle Maschine (VM2)
  • 2008 Erfindung des „vollautomatischen“ Punktschweißprozesses „VISION“
  • 2009 Entwicklung der Industrie- Handzangen (<40 kg)
    Umsetzung VM2, Rotationsfrequenz 20 kHz
  • 2010 Entwicklung des Steuerschranks mit 2 Leistungsteilen
  • 2011 Entwicklung der Midi MIG AC/DC & der Elma-Concept
  • 2012 /2013 Entwicklung einer Roboter-Zange mit vollautomatischem Zangenausgleich
  • 2014 Start eines Joint-Venture zusammen mit der Elmatech Tianjing in China
  • 2015 Weiterentwicklung Punktschweißen für Alu-Dünnbleche in Verbindung mit VM2
  • 2016 Umsetzung Virtuelle Maschine (VM3), Rotationsfrequenz 20 kHz
  • 2017 Markteinführung VM3

Chronologie der technologischen Kontinuität & Entwicklung


Die technologische Kontinuität und gleichzeitige Technologieführerschaft der ELMA-Tech GmbH ist eng verknüpft mit der Person von Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner, ehemaliges Mitglied im Vorstand der ELMA-Tech AG und heutiger technischer Berater der ELMA-Tech GmbH. Die folgende Chronologie verzeichnet die maßgeblich von Prof. Dr.-Ing. Peter Puschner initiierten technologischen Entwicklungsschritte.

70er Jahre

  • Einführung der noch sehr jungen Digital-Technik zur Führung technologischer Fügeprozesse am renommierten Institut für Schweißtechnische Fertigungsverfahren (ISF) der Rheinisch-Westfälischen-Technischen Hochschule zu Aachen durch den damaligen Elektronik-Ingenieur Peter Puschner.
  • 1971 Bau des weltweit ersten voll transistorisierten Generator für Lichtbogenschweißprozesse mit 600 parallel geschalteten Silizium-Halbleitern für Spitzenströme bis 1200A.
  • 1972 Gründung des Unternehmens ELMA-Technik in Aachen.
  • 1975 Anmeldung eines Patents auf die lichtbogengesteuerte Nahtabtastung, welches weltweit erteilt wird und auch heute noch das gängige Verfahren beim Robotereinsatz im Bereich dickerer Bleche ist.

80er Jahre

  • Mit der Anfang 1982 eingereichten Anmeldung „Elektronische Schweißenergiequelle für das Lichtbogenschweißen mit vorgebbarem statischem und dynamischem Verhalten“, welche weltweit zum Patent erteilt wurde, erreichen die vollelektronischen Generatoren ihren wirtschaftlichen Durchbruch in der Schweißtechnik. Es ist die heute noch gültige Basis für sämtliche Gerätehersteller, die auf die Umsetzung dieser Technologie nicht verzichten konnten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Parallel dazu stellt die Halbleitertechnologie die ersten Leistungs-Transistoren und IGBT zur Verfügung, die den Aufbau leistungsstarker Inverter für die Umsetzung der im Patent beschriebenen Steuerungsstrategie weltweit beflügeln.
  • Bau von Präzisisons-Generatoren für den Kraftwerksbau und die für den Stahlbau optimal geeignete Baureihe ELMA-HYBRID, welche durch eine synergetische Steuerung den Schweißer von der Einstellung der erforderlichen Pulsparameter beim Lichtbogenschweißen befreit.

90er Jahre

  • Weiterentwicklungen im Bereich Schutzgas-Schweißen mit der Einführung der HF-frei kommutierenden Wechselstrom-Generatoren sowohl für WIG- als auch MIG/MAG-Maschinen mit Patenten aus 1993 und 2001.
    Die Bedeutung liegt in der Verschiebungsmöglichkeit der Energie-Balance zwischen Elektrode und Grundwerkstoff, was die Schweißbarkeit dünner Bleche oder Paarungen mit Luftspalten in nie da gewesener Weise ermöglicht. Gleichzeitig können von der Netzfrequenz unabhängige AC-Frequenzen mit frei wählbaren Phasenverschiebungen generiert werden, was zu höheren Produktionsgeschwindigkeiten bei Mehrkopf-Schweißungen führt.
  • In der Kooperation mit den DALEX-Werken in Wissen wurde erstmals das bereits 1992 in der Struktur entwickelte „Konzept 2000“ umgesetzt, eine Virtuelle Maschine, die speziell aus den Anforderungen der Schweißtechnik zur idealen Umsetzung des Patents aus 1982 entwickelt wurde. Das System ist inzwischen zur 3. Generation weiter entwickelt und steuert Tausende Lichtbogen- und Punktschweißmaschinen weltweit.

2000er Jahre

  • Ab 2003 Entwicklung eines Maschinenkonzeptes mit den Mitarbeitern der ELMATECH AG in Morsbach, dass die Erfassung der Prozessspannung zwischen den Elektrodenkappen und damit erstmals die genaue Leistungs- und Energiemessung am Bauteil bei jeder einzelnen Schweißung erlaubt. Diese sog. virtuelle Messtechnik unter gleichzeitigem Einsatz einer Virtuellen Maschine als Steuerungssystem führt zu einem Qualitätssprung in der modernen Punktschweißtechnik.
  • Ab 2008 erste vollautomatisch einstellende Punktschweißmaschine; ein System, dass aus der beim Schließen der Zange ermittelten Gesamtblechdicke nach einem kalorimetrischen Modell die für die erfolgreiche Schweißung passende Linsengröße berechnet und den Punktschweißprozess entsprechend führt. Diese Technik stellt weltweit heute die Innovationsspitze dar und wird erfolgreich von der ELMATECH GmbH in allen Zangen für Reparatur, manuelle und Roboter geführte Produktion eingesetzt.

    Parallel hierzu Umsetzung des Leichtbau-Konzepts für Punktschweißzangen: Neue Konstruktionsmerkmale, 10 kHz-Transformatortechnologie, eine mit Standard- Servoventilen aufgebaute Servo-Pneumatik-Einheit für Elektrodenbewegung, Kraftaufbau und Zangenausgleich.

    Nur ELMATECH liefert heute ein weltweit einzigartiges Punktschweißsystem aus einer Hand, welches die erforderliche Kommunikation zwischen Roboter und der im Steuerschrank agierenden Virtuellen Maschine auf einen einfachen Handshake reduziert.

ELMA-Tech GmbH Messepräsentation

ELMA-Tech GmbH am Standort in Morsbach